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Berta Ryster

Andreas-Schubert-Straße/Ecke Strehlener Straße , Altstadt

HIER WOHNTE
BERTA "GERDA"
RYSTER
GEB. WERMUTH
JG. 1909
DENUNZIERT
VERHAFTET 1944
BERGEN-BELSEN
ERMORDET 16.1.1945



Weitere Stolpersteine in Andreas-Schubert-Straße/Ecke Strehlener Straße :
Wermuth, Abraham Adolf
Wermuth, Erika
Wermuth, Karl-Heinz
Wermuth, Rosa

Berta Ryster, auch Gerda genannt, wurde am 21. April 1909 in Dresden geboren.
Ihre Eltern waren Abraham Adolf Wermuth und seine Frau Rosa, geb. Hillebrandt.
Sie war das dritte Kind von fünf Geschwistern. Vor ihr waren Regina und Mia geboren, nach ihr Karl-Heinz und Erika.
Sie heiratete Heinz Ryster, der nichtjüdischer Herkunft war und bis Herbst 1944 mehrfach von der Gestapo zur Scheidung gedrängt wurde. Da er dem nicht nachkam, musste er Zwangsarbeit im Strafbataillon Todt leisten und konnte seine Ehefrau nicht mehr schützen.
Gerda war wegen ernster Erkrankungen häufig in ärztlicher Behandlung, was jüdischen Menschen in dieser Zeit nur selten genehmigt wurde. Weil sie Butter aß und ins Schwimmbad ging, wurde sie denunziert.
Sie wurde im Dezember 1944 ins KZ Bergen-Belsen deportiert und ist dort Anfang 1945 umgekommen.

Den Stolperstein für Berta Ryster spendete Raimund Breier.

Quellen:
Angaben der Nichte Esther Ellrodt-Freiman.

Arbeitskreis Gedenkbuch der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Dresden e.V. (2006): Buch der Erinnerung. Juden in Dresden: Deportiert, ermordet, verschollen. 1933-1945. Thelem Universitätsverlag Dresden, S. 311.

Archiv und Gedenkbuch Jüdische Gemeinde Dresden.

Putzpate:
bereits vergeben

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