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Margot Höxter

Hans-Böheim-Straße 2, Blasewitz

MARGOT HÖXTER
VERH. NATOWITZ
JG. 1920
INTERNIERT 1942
HELLERBERGE
DEPORTIERT 1943
AUSCHWITZ
1945 TODESMARSCH
BEFREIT



Weitere Stolpersteine in Hans-Böheim-Straße 2:
Höxter, Aron
Höxter, Paula
Höxter, Günter

Margot Höxter

Margot Höxter wurde am 20. September 1920 in Bibra geboren. Sie war verheiratet mit Leonhard Natowitz, geboren am 11. Oktober 1914 in Dresden.
Sie war als Schneiderin tätig.
Die Familie musste in das „Judenhaus" Cranachstraße 6 ziehen. Leonhard Herbert Natowitz und seine Frau Margot Sophie wurden, zusammen mit seinen Eltern, in das „Judenlager Hellerberg" in Dresden am 23./24.11.1942 deportiert, von dort wurden sie am 2. März 1943 in das Konzentrations­lager Auschwitz deportiert. Seine Eltern wurden unmittelbar nach der Ankunft ermordet, Leonhard und seine Frau wurden in das Lager eingewiesen. Er hatte die Häftlingsnummer 105486. Er musste größtenteils in der Kohlengrube arbeiten. Bei der Evakuierung des Lagers am 22. Januar 1945 gelangte er mit dem sogenannten Todesmarsch nach Buchenwald. Dort wurde er im April 1945 befreit. Sophie Margot Natowitz hatte in Auschwitz die Häftlingsnummer 37034. Sie konnte die Befreiung am 27.01.1945 in Auschwitz erleben.
Nach der Befreiung emigrierte sie in die USA. Margot Höxter verstarb am 17. Mai 2014 in New York.

Stolperstein in der Hans-Böheim-Straße 2

Quellen: Buch der Erinnerung, Seiten 261 und 158, Erinnerungen der Familie