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Günter Natowitz

Pestalozzistraße 17, Altstadt

HIER WOHNTE
GÜNTHER NATOWITZ
JG. 1922
KINDERTRANSPORT 1939
HOLLAND
INTERNIERT WESTERBORK
DEPORTIERT
AUSCHWITZ
SACHSENHAUSEN
BEFREIT



Weitere Stolpersteine in Pestalozzistraße 17:
Natowitz, Ignatz Isaak
Natowitz, Leonhart
Natowitz, Feiga Fanny

Familie Natowitz

lgnatz Isaak Natowitz wurde am 26. September 1885 in Kalwaria in Polen geboren. Seine Ehefrau war Feiga Sofia, geb. Weinsieder. Sie wurde am 01. April1888 in Kolomea, damals Polen, heute Ukraine, geboren. Sie hatten zwei Kinder: Günter und Leonhard. Die Familie wohnte in der Holbeinstraße 11.
Das Ehepaar wurde in das „Judenhaus" Cranachstraße 6 eingewiesen. Am 23./24.11.1942 wurden Ignatz Isaak Natowitz und seine Frau Feiga Fanny Natowitz, geborene Weinsieder, in das "Judenlager Hellerberg" in Dresden deportiert.
Sie wurden am 2.3.1943 nach Auschwitz deportiert und dort am 3.3. ermordet.

Ihr Sohn Günter Natowitz, geboren am 15.08.1922 in Dresden, feierte am 24.08.1935 seine Bar Mizwah. Im Jahr 1939 gelangte er mit dem Kindertransport in die Niederlande. Das bedeutete für ihn jedoch nicht die Freiheit. Er wurde interniert und nach Auschwitz deportiert. Günter Natowitz hatte die Häftlingsnummer 150744. Vom 15.01.1944 bis 28.01.1944 befand sich Günter Natowitz im Krankenbau. Von Auschwitz wurde er in das KZ Sachsenhausen deportiert. Dort wurde Günter am 23. April 1945 Natowitz befreit.

Stolpersteine in der Pestalozzistraße 17

Quellen: Buch der Erinnerung, Seite 261, Datenbank Yad Vashem, Bundesarchiv, Erinnerungen der Familie