Details

Heinz Max Wenk

Chausseehausstraße 8, Cotta

HIER WOHNTE
HEINZ MAX WENK
JG. 1920
ZEUGE JEHOVAS
KRIEGSDIENST VERWEIGERT
HINGERICHTET 11.10.1943
HALLE/SAALE



Heinz Max Wenk wurde am 25.10.1920 geboren, er wohnte in Dresden, Chausseehausstraße 8.
Der Zeuge Jehovas Heinz Max Wenk wurde am 25.08.1943 wegen Kriegsdienstverweigerung vom Reichskriegsgericht Torgau zum Tode verurteilt.
Er war sich der Konsequenzen seiner ablehnenden Haltung gegenüber dem von ihn verlangten Kriegsdienst völlig bewusst. In seinem Brief vom 11.10.1943 an seine Eltern schrieb er unter anderem: „Heute Nachmittag ist meine Vollstreckung, und nun werde ich bald wieder bei Euch sein. Ich habe den guten Kampf des Glaubens gekämpft und meine Prüfung bestanden.“ Das Urteil wurde am 11.10.1943 im Zuchthaus Halle „Roter Ochse“ mit dem Fallbeil vollstreckt.

Quellen:
Schriftenreihe Colloquium Band 12 - Denn es steht geschrieben: „Du sollst nicht töten“ von M. Herrberger

Putzpate:
bereits vergeben

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