Details

Waldemar Theodor Steinhart

Rosenstraße 39, Wilsdruffer Vorstadt

HIER WOHNTE
THEODOR WALDEMAR STEINHART
JG. 1916
FLUCHT
TSCHECHOSLOWAKEI
DEPORTIERT 1942
THERESIENSTADT
1944 AUSCHWITZ
ERMORDET



Weitere Stolpersteine in Rosenstraße 39:
Steinhart, George

Waldemar Theodor Steinhart wurde am 30. Juni 1916 in Dresden als Sohn von George Steinhart und Anna Paula Camilla Steinhart, geb. Lorenz, geboren. Sein Vater war von Beruf Elektriker, die Familie wohnte zuletzt in der Rosenstraße 39 in Dresden. Nachdem sich die Eltern 1932 getrennt hatten, lebte Waldemar Theodors Vater George bis zu seinem Tode mit der Schwester seiner Frau, Anna Irene Alice Lorenz, geb. am 7. Juni 1903, zusammen, die bei der Zerstörung Dresdens am 13. Februar 1945 ums Leben kam. George Steinhart nahm sich nach einer Inhaftierung am 31. Januar 1935 das Leben. Über das Schicksal der Mutter ist nichts bekannt, sie verließ Dresden.
Theodor Waldemar Steinhart war gezwungen, nach Prag zu fliehen. Im Jahre 1940 plante er die Emigration nach Peru, was jedoch scheiterte. Am 8. September 1942 wurde er von Prag nach Theresienstadt deportiert. Am 28. September 1944 wurde er nach Auschwitz gebracht, wo er ermordet wurde.

Quellen:

Arbeitskreis Gedenkbuch der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Dresden e.V. (2006): Buch der Erinnerung. Juden in Dresden: Deportiert, ermordet, verschollen. 1933-1945. Thelem Universitätsverlag Dresden, S. 357.
Angaben der Familie.

Putzpate:
bereits vergeben

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