Details

Richard Hepner

Goetheallee 26, Blasewitz

Hier wohnte
Richard Hepner
Jg. 1880
mehrmals 'Schutzhaft'
Sachsenhausen
befreit/überlebt



Weitere Stolpersteine in Goetheallee 26:
Hepner, Johanna
Hepner, Peter

Richard Hepner wurde am 6. Juli 1880 in Schmiegel in Posen geboren. Er war der Bruder von Curt, Jenny und Max Hepner und war in Dresden als Handelsvertreter für Webwaren tätig. Im Zuge der sogenannten Kristallnacht wurde er im Dresdner Polizeigefängnis inhaftiert. Vom Mai bis Juli 1943 kam es zu einer weiteren Verhaftung, die schließlich zur Deportation in das Konzentrationslager Sachsenhausen führte. Dort erlebte er am 12. Mai 1945 die Befreiung. In Dresden war er nach 1945 Mitglied der Jüdischen Gemeinde zu Dresden. Er verstarb am 26. April 1950 in Dresden.
Peter Hepner war mit einer nichtjüdischen Frau verheiratet. Johanna Hepner, geb. Berlet, wurde am 8. Januar 1901 in Dresden geboren. Am 25. März 1928 kam Sohn Peter Hepner in Dresden zur Welt. Ab 1961 lebte Frau Hepner in Westberlin. Sie ging 1964 in die USA, ein Jahr darauf folgte ihr ihr Sohn Peter. Familie Hepner lebte in Dresden im obersten Stock des Fliederhofs (ehemals Emser Allee 26) bei der Musikerfamilie Schuncke und war freundschaftlich mit ihr verbunden.

Michael Schuncke übernahm die Patenschaft für Familie Hepner, da er mit dem gleichaltrigen Peter Hepner auf dem Fliederhof aufwuchs.

Quellen:
Angaben von Michael Schuncke

Archiv-Sammlung "Juden in Dresden", Stiftung Sächsische Gedenkstätten

Putzpate:
bereits vergeben

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