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9. November 2018: Gedenken an den Stolpersteinen

Vor mehr als achtzig Jahren brannten am 9. November in ganz Deutschland unzählige Synagogen. Damit begann eine in der Weltgeschichte beispiellose Verfolgung und Vernichtung von Menschen, wozu deren Glaubensbekenntnis benutzt wurde. Heute werden erneut Schuldzuweisungen laut und leider oft unbedacht wiederholt, wonach „die Anderen“, ob Juden oder Migranten, für die soziale Schieflage in der Bundesrepublik Schuld trügen.

Wir wenden uns entschlossen gegen jede Form von Rassismus und Antisemitismus!

Darum reinigen wir gemeinsam zu den Mahnwachen die Dresdner Stolpersteine und entzünden wir an jedem Stolperstein eine Kerze zur Erinnerung und Mahnung an die Opfer der NS-Diktatur. An den ehemaligen Wohnorten verschleppter Juden, politisch und konfessionell Verfolgter, Homosexueller und Euthanasieopfer werden Blumen zum Gedenken an die Opfer niedergelegt.